Sonntag, 17. April 2016

Die letzten Tage unserer Reise ...

... verbringen wir in Windhoek und Swakopmund. Fühlt sich fast an wie zu Hause, so oft waren wir schon hier. Wir erledigen Kleinigkeiten oder machen letzte Besorgungen. Hauptsächlich beschäftigen wir uns mit dem Auto und bringen alles auf Vordermann. Warum so viel Aufwand am Auto betreiben, die Reise ist doch vorbei?! Ganz einfach, TÜV in Deutschland steht an, hier ist alles um Längen billiger und viel viel einfacher zu besorgen, weil eben jeder zweite in Namibia Toyota fährt.


In Windhoek wohnen wir im Norden auf der Gästefarm Elisenheim. An dieser Stelle nochmal etwas Werbung ... campen im Grünen, Langzeitparken, 4x4 Trail zum Dam, Werkstatt zum basteln und gutes Essen im Restaurant. Einer DER Treffpunkte in und um Windhoek für viele Overlander, also nette Nachbarschaft mit Gleichgesinnten.

In den letzten Tagen haben wir außerdem einen Container für's Auto, von Walvisbay nach Hamburg organisiert. Das Schiff wird voraussichtlich am 25.4. ablegen und hoffentlich am 14.5. Hamburg erreichen. Der Kontakt zu Spedition Ebert war unkompliziert und schnell aufgebaut.

Bis zum 18.4., unserem Abflugtag und Termin am Hafen, um das Auto im Container zu verstauen, gab es viel zu tun.

Einkaufen für's Auto

Matatu freut sich über... neue Filter, Öl, Getriebeöl, Fett, längere Schekel, Buchsen, Radlager und einige Kleinigkeiten mehr.



Abschied nehmen...

Von unserer Gasflasche, denn leider wird es in Deutschland keine Möglichkeit geben sie aufzufüllen.
Von Andreas geliebt / gehasstem Stromproblem.
Von Andreas Kocherbox.
Und dem neuen / alten Toaster.




Hier ein paar Fotos von der Bastelaktion neue Radlager

Danke an Stefan für seine Hilfe.




Werkstatt Impressionen



Sonntagsausflug zum Dam




Ölwechsel afrikanisch



Bastelarbeiten a la Campingplatz




Mareikes neues Hobby ... Vogelfotografie und andere tierische "Freunde"



Unser neuer Auspuff



Endlich ein neuer Spiegel auf der Fahrerseite



Namibisch Genießen



Kardanwelle vorne und hinten überholt und gewuchtet



Windhoek feiert Karneval und wir mitten drin.

Letzten Samstag haben wir einen kleinen Ausflug in die Innenstadt von Windhoek gemacht und waren mitten drin im Karnevalstreiben. Genau wie in Deutschland, also in den großen Städten der Karnevalsbegeisterten, ging hier um 11:11 Uhr das narrische Treiben beim Straßenumzug los. Bunt, laut, fliegende Bonbons, Wagen, Fussgruppen, Königin und König. Zum einläuten hat der Bürgermeister eine Rede gehalten und auch am Abend soll es ein großes Spektakel mit Büttenreden geben. "Kölle alaaf" mit knall und Remmidemmi.



Aufbruch Richtung Küste

Ein letztes Mal schlafen im Fluß und in den Dünen



Nochmal festfahren



Ausflug zum Pelican Point



Tagesausflug nach Hentis Bay, Fisch essen



Liebe Leserinnen und Leser. Wir sagen Danke für euer Interesse an unserer Reise und die vielen lieben Kommentare. Wir hoffen das wir den ein oder anderen mit Abenteuerlust und Mut anstecken konnten. Man kann alles schaffen. Nicht davon träumen! Machen! Jetzt!

Leider sind unsere Tage in Afrika nun allmählich gezählt und wir müssen heim. REISEN wird ab jetzt Teil unseres Lebens sein und dies ist bestimmt nicht der letzte Reiseblog den ihr von uns lesen werdet. Wir werden diesen Blog noch nicht ganz schließen, gern wollen wir euch noch Teil haben lassen, wie es uns in den ersten Tagen zu Hause ergangen ist und wie wir anfänglich ohne Versicherung, Job und "Geld" :-) das Leben meistern, dass so anders ist als hier.

Wir schicken euch sonnige Grüße aus Namibia und verabschieden uns. Bis bald Mareike und Andreas

Kommentare:

  1. Gratuliere, Ihr hab es geschafft.

    Herzliche Grüsse
    Emanuel

    PS: Leider haben wir uns nie getroffen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja das wir uns nie über den Weg gefahren sind ist wirklich schade.

      Geschafft? Das hört sich so nach Arbeit an. Zum Ende haben wir mehr genossen.
      :-)

      Löschen
    2. Es ist bei den afrikanischen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, nicht selbstverständlich eine Trasnafrica erfolgreich abzuschliessen.
      Wir haben jedenfalls die Idee 2013 mangels Fähre von der Türkei nach Ägypten aufgegeben.
      Aber das südliche Afrika hat auch einiges zu bieten mit viel weniger Stress, dafür aber nicht ganz so abenteuerlich.

      Liebe Grüsse
      Emanuel

      Löschen
    3. Ein bissi haben wir ja auch gemogelt. Von Ghana nach Namibia haben wir verschifft. Du hast Recht bis zum verschiffen war es ein Abenteuer. Das südliche Afrika ist dann wie Urlaub, aber ein sehr interessanter Urlaub ☺

      Löschen
  2. ihr seid zuhause nicht allein, wir “Freunde“ werden euch herzlich willkommen heißen. solltet ihr hier in Nöte geraten, bin ich mir sicher dass wir gemeinsam immer eine Lösung für die Herausforderung in dem Moment finden werden!! Liebe Grüße von Vanessa und Erwin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Erwin und Vanessa.
      Weil wir solche Freunde wie euch haben, wissen wir wo wir zu Hause sind!
      Wir freuen uns auf euch (alle) !

      Bis ganz bald!!! :-)


      DANKE!!!

      Löschen
  3. Ich hätte ja nicht gedacht dass der Matatu Europa nach einem Jahr wieder sieht :-)

    Wir freuen uns auf euch. Ouzo steht schon kalt. Dann ist die Umstellung gleich lustiger...

    AntwortenLöschen